ÜBER DEN EMOTIONALKÖRPER

Der Emotionalkörper ist der Träger unserer Gefühle, Erinnerungen und ungelösten Verletzungen. Heilung geschieht, wenn wir ihm mit Achtsamkeit und Liebe begegnen und den Mut finden, alles zu fühlen, was lange verborgen war. In der bewussten Annahme dieser Emotionen liegt der Schlüssel zur Transformation. Wenn wir den Schmerz zulassen und umarmen, löst sich die Schwere auf, und die Lebenskraft sowie die Liebe, die wir sind, beginnen wieder frei zu fliessen.
Der Emotionalkörper
Der Emotionalkörper ist ein wesentlicher Bestandteil unserer menschlichen und energetischen Struktur. Er trägt unsere Gefühle, tief verwurzelten Emotionen und emotionalen Erfahrungen. Als Verbindungsglied zwischen dem mentalen und physischen Körper beeinflusst er unser tägliches Erleben, unsere Reaktionen auf die Umwelt und unsere Beziehungen. Die Transformation und Heilung des Emotionalkörpers spielt eine zentrale Rolle auf dem Weg zur Bewusstseinsentwicklung und Selbstverwirklichung.
Ohne die bewusste Heilung unserer Gefühle und Emotionen bleibt die Entwicklung des Bewusstseins begrenzt. Der Emotionalkörper ist der Schlüssel, um diese Begrenzungen zu überwinden und das wahre Selbst zu erkennen.
Die Speicherung von Emotionen und ihre karmischen Verbindungen
Emotionen wie Freude, Trauer, Wut und Angst sind oft nicht nur vorübergehende Erlebnisse, sondern können tief im Emotionalkörper gespeichert werden, insbesondere wenn sie intensiv oder belastend sind. Solche Prägungen sammeln sich im Laufe der Zeit an und können energetische Blockaden erzeugen, die unser Verhalten und unsere Wahrnehmung beeinflussen.
Diese gespeicherten Emotionen stehen oft in Verbindung mit unserem Karma. Der Emotionalkörper trägt Prägungen aus diesem und vergangenen Leben. Karmische Muster zeigen sich in wiederkehrenden emotionalen Erfahrungen, die uns dazu einladen, sie bewusst wahrzunehmen und zu transformieren. Ohne diese Heilung bleiben die Muster aktiv und beeinflussen unsere Lebensrealität.
Die Bedeutung der Heilung für die Bewusstseinsentwicklung
Die Transformation des Emotionalkörpers erfordert tiefes Mitgefühl und Achtsamkeit. Es geht nicht darum, Emotionen zu kontrollieren oder zu verdrängen, sondern sie bewusst wahrzunehmen, anzunehmen und zu heilen. Diese innere Arbeit führt uns in einen Zustand von Frieden und Ruhe, in dem wir unser wahres Selbst erkennen können.
Atemübungen, Meditation und Energiearbeit sind kraftvolle Methoden, um alte, festgehaltene Emotionen sanft zu lösen. Besonders das bewusste Atmen und die Konzentration auf die Chakras öffnen den Zugang zum Emotionalkörper und ermöglichen, verdrängte Emotionen loszulassen.
Die Auswirkungen der Transformation und Heilung des Emotionalkörpers
Wenn alte emotionale Verletzungen und energetische Blockaden aufgelöst werden, kann die Lebensenergie frei fließen. Dieser freie Fluss bringt Leichtigkeit, Klarheit und eine tiefere Verbundenheit mit sich. Die Heilung des Emotionalkörpers erlaubt uns, alte Muster – sowohl aus diesem Leben als auch aus vergangenen Inkarnationen – hinter uns zu lassen.
Mit jedem Schritt in diesem Prozess wachsen Mitgefühl, Präsenz und ein tieferes Verständnis für uns selbst und andere. Die Heilung des Emotionalkörpers stärkt unsere Resilienz und eröffnet uns einen neuen Zugang zu Freude und innerem Frieden.
Der Emotionalkörper wird oft als Tor zur seelischen Freiheit betrachtet. Indem wir unsere Emotionen bewusst heilen, lösen wir uns aus den Schleifen von Ursache und Wirkung und erfahren innere Befreiung. Wir erkennen, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind und nicht länger von karmischen Mustern beherrscht werden.
Liebe und göttliche Glückseligkeit als höchste Schwingung für den Emotionalkörper
Die Weiterentwicklung des Emotionalkörpers liegt in der Verbindung mit bedingungsloser Liebe und göttlicher Glückseligkeit. Wenn wir ihn mit Mitgefühl nähren, beginnt er sich spiralförmig weiterzuentwickeln. Diese Ausrichtung hilft, alte karmische Prägungen zu lösen und innere Freiheit zu erfahren.
Der Weg zur inneren Freiheit
Die Transformation des Emotionalkörpers ist ein kraftvoller Prozess, der uns zu innerer Freiheit und einem tieferen Verständnis für unser wahres Selbst führt. Durch die bewusste Heilung emotionaler Muster und die Verbindung mit der höchsten Schwingung des Lebens entwickeln wir ein Bewusstsein voller Leichtigkeit, Mitgefühl und Liebe. Dies ist der Weg zu einem Leben, das im Einklang mit dem Universum steht.
Praxis zur Unterstützung der Transformation und Heilung des Emotionalkörpers
Finde einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist, und richte deine Aufmerksamkeit sanft auf dein Herz-Chakra. Atme tief und langsam ein, lenke den Atem bewusst in dein Herz-Chakra und fühle, wie sich dieser Raum öffnet. Mit jeder Ausatmung lasse dich tiefer in die Verbindung mit deinem Atem, der Präsenz des gegenwärtigen Moments und der Stille in deinem Herz-Chakra sinken. Spüre den weiten, spirituellen Raum, der sich in deinem Herzen entfaltet, und erlaube dir, in dieser Ruhe anzukommen.
Setze die Meditation fort, bis du die Fähigkeit entwickelst, Entspannung, Annahme, Akzeptanz, Freundlichkeit und Liebe auf alle Gefühle und Emotionen in dir auszudehnen. Nimm alles, was auftaucht, liebevoll an und begegne dir selbst mit Mitgefühl und Geduld.
Text: © 2025 Thomas Stein – Yoga im Zentrum Zürich

Sobald wir Kontakt zu unserem göttlichen Selbst aufgenommen haben und uns nach und nach einlassen in unsere Ganzheitlichkeit, erkennen wir, dass wir sowohl weibliche wie männliche Energien in uns tragen und dass wir beide Kräfte unserer Seele so zusammenführen und ausbalancieren können, dass zwanghafte, einschränkende und selbstzerstörerische Muster des Emotionalkörpers sich transformieren, auflösen und verschwinden.
Chris Griscom
Die Heilung der Gefühle
Eine Vision für die menschliche Evoluition
Aus einem Vortrag vom 8. April, 2006 in Zürich
Ich möchte heute Abend über eine Vision der menschlichen Evolution sprechen. Wir sind jetzt an einem bestimmten Punkt angelangt, wir hier alle zusammen – als Seelenfamilie. Wir sind jetzt bereit, das zu tun, wofür wir geboren sind und die zu sein, als die wir geboren wurden. Die Leute glauben, dass du, um erleuchtet zu werden, hart arbeiten, meditieren, auf deinem Weg ganz gezielt vorwärts gehen, deine Wahrheit aussprechen musst. Alles, was du brauchst, ist dieser magische Punkt, der dein Bewusstsein öffnet – und dann sage: Ja. Und so wollen wir heute Abend Ja sagen – bitte alle! Ja! Ja! Ja! Das tut keiner für uns, und es ist nicht schwer.
Was wir tun müssen, ist unser Bewusstsein ausdehnen und erkennen, dass wir nicht nur unsere Körper sind. Wir sind nicht nur männlich oder weiblich. Wir sind göttliche Wesen und wir haben einen Zweck. Unser Zweck ist, Leben einzuatmen und dadurch, dass wir Leib geworden sind, unsere universale Seele zu entwickeln. Wir sind nicht allein im All – keineswegs, und wir sind nicht oben auf dem Gipfel. Aber wir haben etwas Besonderes, das kein anderes bewusstes Wesen im Universum hat: Wir haben Emotionalkörper. Und gerade jetzt ist es so, dass die Schwingung unserer Herzen, die ins All ausströmt, einen unglaublichen Magnetismus schafft. Wir müssen lernen, wie man die Macht unseres menschlichen Herzens bewegen und vorwärts treiben kann. Wir müssen unser Herz weiterbringen, als unsere Erfahrung es uns bis jetzt wissen liess. Über die Individualisierung hinaus, wo wir sagen: „Wenn du mich liebst, dann – vielleicht – liebe ich dich auch.“
Wie wäre es, wenn unser Herz so machtvoll wäre, dass wir alles lieben könnten, ganz egal was. Wenn die Menschen sich weiterentwickeln sollen, dann müssen wir mit unserem Emotionalkörper umgehen können. Er kennt keine Zeit, und jetzt sage ich euch etwas sehr Wichtiges: Wenn dein Emotionalkörper noch in dem Stadium ist, als du zwei, sechs oder fünfzehn Jahre alt warst, dann ist dies ein echtes Problem. Der Emotionalkörper kann sich nicht allein weiterentwickeln.
So begann meine Arbeit: Ich erkannte, dass der Emotionalkörper wie ein kleines Kind genährt werden will. Nur so kann er reifen. Andernfalls dreht er sich immer im Kreis – wie der Tiger, der seinen eigenen Schwanz jagt – rundherum und rundherum. Wenn der Emotionalkörper keine neue Energie hat, die er entfachen kann, ist er nicht in der Lage, sich spiralförmig nach oben zu entwickeln.
In meinem letzten Buch habe ich darüber gesprochen, dass wir psychogenetisch viele emotionale Perspektiven oder Prägungen von unseren Eltern, Grosseltern, Onkeln, aus unserer Kultur erben und mit uns herumtragen. Unmittelbar vor der Zeugung blickt die Seele auf die Eltern hinunter und synchronisiert ihre Energie mit der ihren. Vom Augenblick der Zeugung an beginnt die Seele die Ängste der Mutter und des Vaters in sich aufzusaugen. Dadurch verliert sie die Bindung an die unendliche, bedingungslose göttliche Liebe und tritt ein in die Begrenzung der menschlichen Liebe.
Wenn wir geboren werden, erfahren wir eine erneute Trennung. Sobald wir nicht mehr mit Muttermilch gestillt werden, spüren wir wieder eine Trennung. Wenn wir in die Schule kommen, bedeutet dies eine weitere Trennung. All diese Trennungen schaffen eine Energie der Angst in uns.
Im Moment der Zeugung haben wir unser wahres Selbst ausgelöscht und sind in die Bereiche des Karmas eingetreten. Karma ist das Gesetz der Energie – Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion. Was auch immer unsere Seele wünscht, was sie als Blaupause, als Bauplan für dieses Leben mitbringt, wird im Moment der Zeugung aktiviert. So vergessen wir die unendliche Schwingung, die unser wahres Selbst ist. Aus diesem Grund ist unser Emotionalkörper so negativ, so klein, so eng, so ängstlich.
Ich habe herausgefunden, dass der einzige Weg, wie wir den Emotionalkörper unterstützen können – so dass das Ego loslassen und das Selbst sich ausdehnen kann – der ist, ihn mit der allerhöchsten Schwingung zu nähren, mit der kosmischen Liebe, der göttlichen Glückseligkeit.
Wir Menschen werden uns mit unseren Emotionalkörpern weiterentwickeln. Dies ist das Geschenk, das Einzigartige, das wir als Spezies in uns tragen. Mit dem Überwinden der Angst müssen wir in dieser Welt die Einstellung unseres Urkörpers ändern, der den Fokus auf das Überleben gerichtet hat.
Überall auf der Welt, wo immer ich hingehe, sprechen die Leute immer von ihrer Angst ums Überleben. „Wie werde ich genug Geld verdienen?“ „Wie werde ich Liebe finden?“ „Wie wird mein Körper geheilt werden?“ „Wie werde ich überleben?“ Du wirst es schaffen, indem dein Bewusstsein entdeckt, dass du nicht dein Körper bist. Du bist auch nicht dein Emotionalkörper. Aber sie sind die perfekten Fahrzeuge für deine Entwicklung.
Es gab in diesem Leben einen Moment, in dem du keine Angst hattest. Du wusstest, wer du bist. Du warst mit allem verbunden – vielleicht mit der Natur oder mit Energien jenseits unserer dreidimensionalen Welt. Du erkanntest, dass du dazugehörst. Wir gehören dazu, aber wir sind nicht diejenigen, die an der Kontrollstelle sitzen. Also, lasst uns beginnen, diese Energien aus unseren Leibern hinauszubefördern!
Wir haben Trillionen von Zellen in unseren Körpern, und jede dieser Zellen hat einen eigenen Geist und eine eigene Erinnerung. Wenn ich privat mit Menschen arbeite, dann fordere ich sie jeweils auf, in die Erinnerung zu gehen, den Referenzpunkt zu suchen, der weiss, wer sie jetzt sind. Oft sagen sie: „Ich kann mich nicht erinnern, wie ich als Baby war.“ – Oh doch, wir können das! Die meisten Zellen, die wir als Baby im Körper hatten, sind längst weg, aber die Erinnerungen sind wie in einem Computer gespeichert und werden von einer Zellgeneration zur andern weitergegeben.
Nochmals: Wir müssen unserem Emotionalkörper helfen, sich mit uns zu entwickeln. Die Wissenschaft sagt, dass der Atem des ersten Menschen immer noch im Äther unseres Planeten zirkuliert. Dieser Atem enthält Bewusstsein, Emotionen, Erfahrungen. Wenn wir also unsere Emotionen ändern wollen, dann müssen wir realisieren, dass wir nicht einfach dasitzen und in uns hineinsaugen können, was um uns herum geschieht – wie zum Zeitpunkt der Zeugung. Wir müssen die Gesetze der Energie anwenden, die uns gestatten, unsere eigene Energie in die Welt hinauszustrahlen.
Die Schwierigkeit ist, dass unsere Emotionalkörper derart verunreinigt und vollgestopft sind mit Energien und Emotionen derer, die vor uns gegangen sind, und dass wir nicht wissen, wie wir ihn auspressen können, um das alles loszuwerden. Alle bewussten Wesen werden dir sagen: „Lass los, lass doch los!“ Der Kopf sagt dann: „Ja, ich lasse los – ich habe schon losgelassen!“ Der Emotionalkörper, der sich immer noch beengt fühlt, wird sagen: „Nein, ich lasse nicht los, ich lasse nie los! Das ist deren Schuld. Die haben es getan.“
Du kannst den Emotionalkörper nicht mit rationalen Worten zum Loslassen bewegen – was immer er festhält. Du musst ihn austricksen – wie einen Zweijährigen. Sag zu ihm: „Das kümmert dich doch nicht. Schau mal da drüben!“ Hast du je gemerkt, wie du leidest, ärgerlich bist und bitter, wenn du deinen Liebsten verloren hast – und wie sich das schlagartig ändert, wenn dir der nächste Liebhaber über den Weg läuft? Der Emotionalkörper funktioniert mit Assoziationen und mit den Schlüssen, die er daraus zieht.
Wir haben auch ein emotionales Gedächtnis. Das bedeutet, dass die Erfahrungen, die jeder von uns macht, im Computer des Emotionalkörpers aufgezeichnet sind. Und weil er nicht in der Zeit lebt, schaut er in die Welt hinaus und fängt an nach dem zu suchen, was er bereits erlebt hat. Er assoziiert diese Erfahrungen mit der Wahrheit und die Macht des Geistes manifestiert sich. Deshalb können wir auf unser Leben blicken und die Wellen von Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung sehen. Es ist also äusserst wichtig, dass wir alle Erinnerungen, seien es gute oder schlechte, loslassen. Damit hindern wir den emotionalen Geist daran, Erfahrungen zu kristallisieren und zu verhärten.
Wir wollen unserem Emotionalkörper Bezugspunkte geben, die ihm helfen, sich weiterzuentwickeln.
Zwölf Jahre lang leitete ich eine Theologieschule. Ich habe einen Kurs gegeben, der „Das Modell der Ekstase“ hiess. Wie würde der Emotionalkörper sich anfühlen, wenn er nicht all diese Altlasten herumtragen müsste? Er wäre offen. Er wäre liebevoll. Und er wäre imstande, die Schwingung der Ekstase aufrechtzuerhalten.
Typischerweise schauen wir uns die Erleuchteten an und sagen: „Die haben es geschafft. Ich kann das nicht.“ Und das ist wieder eine Projektion – die Ursache für unseren Neid, für unser Konkurrenzdenken.
Was immer du in der Welt draussen wahrnimmst, trägst du in dir. Wir haben Kriege in der Welt und wir haben Kriege in uns selbst.
Wenn unser Bewusstsein diese ekstatische Schwingung wahrnehmen kann, – die die meisten Leute nur im Zusammenhang mit dem sexuellen Akt sehen – wenn du nun einen Bezugsrahmen hast, kannst du diese Energie in dir aktivieren.
Was immer du in einem andern Menschen wahrnimmst, kannst du nur erkennen, wenn du in dir drin einen Bezugsrahmen zu dieser Art von Schwingung hast.
Um nun unserem Emotionalkörper zu helfen sich weiterzuentwickeln, müssen wir diese Schwingung in uns selbst erkennen. Unsere Emotionen sind nur die äussere Kruste des Emotionalkörpers. Denn er ist auch ein bewusstes Wesen und hat einen emotionalen Verstand. Wir müssen also den höheren Emotionen helfen, die tief in uns liegenden Energien wachzurufen.
Angst lässt sich leicht stimulieren, sie produziert das Adrenalin, das wir brauchen, um zu fliehen.
Freude, Friede, Glück, Ekstase bringen das Herz, die Zentren des Wissens und die Chakren oberhalb des Körpers in Schwingung. Dieser elektromagnetische Puls, dieser Energiepuls kann sogar unseren physischen Körper neu formen.
Text: © 2025 Chris Griscom / Thomas Stein – Yoga im Zentrum Zürich

Die Transformation des Emotionalkörpers ist ein tiefer Heilungsprozess, der Geduld, Selbstfürsorge und Hingabe erfordert. Mit sanfter Körperarbeit, bewusster Ernährung, Schlaf, Ruhe und einer geerdeten spirituellen Praxis schaffen wir eine Grundlage für unser inneres Wachstum und Weiterkommen.
Thomas Stein
Ernährung und Regeneration
Wähle einfache, gesunde und abwechslungsreiche Nahrung. Eiweiss spielt dabei eine zentrale Rolle, da es essenziell für die Transformation des Emotionalkörpers ist. Gönne dir ausreichend Schlaf und Entspannung, und integriere regelmässige Ruhephasen in deinen Alltag – ein Mittagsschlaf kann wahre Wunder bewirken.
Selbstfürsorge und innere Balance
Verbringe viel Zeit mit dir selbst und lerne, diese Momente zu geniessen. Entwickle ein Gefühl der Geborgenheit in deiner eigenen Gegenwart, frei von äusseren Ablenkungen.
Gestalte dein Zuhause als einen sicheren Rückzugsort, der dir Wohlbefinden, Inspiration und Kraft schenkt. Befreie dich regelmässig von Dingen, die du nicht mehr benötigst – Entrümpeln schafft Klarheit und Raum für Neues.
Lasse grosse Pläne los und übe dich darin, im gegenwärtigen Moment zu leben. Fokussiere dich auf das, was dir jetzt wichtig ist.
Sei achtsam und liebevoll in deinem Sexualverhalten. Lebe deine Sexualität verantwortungsvoll und gesund. Solltest du ein zölibatäres Leben anstreben, tue dies erst, nachdem du alle Muster und Konditionierungen deines Emotionalkörpers in Bezug auf Sexualität erkannt und transformiert hast.
Bewegung und Körperarbeit
Praktiziere sanfte, fliessende Körperarbeit, die den Energiefluss unterstützt, und verbinde diese mit bewusstem Atmen. Wähle Bewegungsformen, die dich stärken, ohne auf Leistung und Druck ausgerichtet zu sein.
Vermeide intensives Kraft- und Fitnesstraining sowie leistungsorientierte Körperarbeit wie Yoga oder Pilates. Stattdessen eignen sich Inner-Yoga, entspanntes Joggen mit bewusster Atmung, Spaziergänge, erholsames Wandern, Schwimmen, Radfahren, freudvolles Tanzen, leichte Gartenarbeit oder entspannende Saunagänge ideal.
Vermeidung schädlicher Einflüsse
Umgib dich mit Menschen, die dich unterstützen und verstehen. Schütze dich vor schädlichen Beziehungen, die deinem Emotionalkörper nicht guttun. Vermeide unnötige Eingriffe und Praktiken, die deine Gesundheit gefährden könnten.
Reduziere den Konsum von Alkohol und Nikotin und vermeide Missbrauch. Verzichte auf Drogen und, wenn möglich, auf verschreibungspflichtige Schlafmittel.
Spirituelle Praxis und Integration
Lebe nach einer geerdeten, spirituellen Ethik. Kläre und heile deine Glaubenssysteme sowie deine Beziehung zu dir selbst und zum Göttlichen. Beziehe deinen Körper durch regelmässige, sanfte Körperarbeit in deinen Heilungsprozess mit ein. Übe deine spirituelle Praxis täglich mit Hingabe, Disziplin und Ausdauer, um kontinuierlich Fortschritte zu erzielen.
Der Weg der Mässigung
Folge dem Weg der Mässigung und meide Extreme. Suche nicht nach Hochs, Euphorie oder äusseren Sensationen. Lasse dich von Buddhas Lehre inspirieren und finde den Weg zwischen den Extremen.
Geduld, Vertrauen und Hingabe entwickeln
Begegne dir selbst mit Geduld und liebevoller Güte, besonders in schwierigen Phasen deines Transformationsprozesses. Vertraue deinem Heilungsweg, ohne ihn zu pathologisieren oder überanalysieren zu wollen. Akzeptiere den Prozess mit Hingabe und sei geduldig mit dir selbst.
Text: © 2025 Thomas Stein – Yoga im Zentrum Zürich




